Der Körper im Fuss...

Die Reflexzonenmassage basiert auf der Erkenntnis, dass Reflexpunkte in gewissen Körperbereichen mit unseren Organen durch Leitbahnen bzw. Meridiane verbunden sind. Reflexpunkte sind also Nervenpunkte, die mit einer von diesem Punkt entfernten Körperstelle in Verbindung stehen. Eine der wirkungsvollsten Reflexzonenbehandlungen ist die der Fussreflexzonen.

 

Eine Massage der Fussreflexzonen wirkt sich über diese Verbindungen harmonisch auf unser gesamtes Körpersystem aus: Die Durchblutung der Füsse und somit auch die Durchblutung unseres gesamten Körpers wird verbessert, die Lebensenergie wieder ins Fliessen gebracht, Blockaden abgebaut und unsere Körperkräfte gestärkt.

 

Die Reflexzonenmassage ist eine sanfte und unaufdringliche Behandlung, die wunderbar dazu geeignet ist, unserem Körper Gesundheit zu erhalten, sie zu verbessern und Entspannung zu bringen.

 

Meine Fussreflexzonenmassage beginnt mit einem wohltuenden Fussbad. Danach werde ich zu Ihrer Entspannung Ihren Nacken und Schultern lösen und dann Ihre Füsse mit einer Massage nach der altchinesischen Weise verwöhnen. Nach der Massage haben Sie noch genügend Zeit, sich wieder zu sammeln und einen feinen Kräutertee zu geniessen. Die Behandlung dauert ca. eine Stunde.

 

-0-

 

Hier noch eine kleine Geschichte zum Leben unserer Füsse, die uns nachdenklich darüber stimmen sollte, wie viele von uns unsere Füsse behandeln, die uns doch durchs ganze Leben tragen. Geschrieben von Pablo Neruda:

 

Vom Fusse eines Kindes aus:

 

Der Fuss eines Kindes weiss noch nicht, dass er Fuss ist und möchte Schmetterling oder Apfel sein.

 

Dann aber: Gräser und Steine, die Strassen, die Treppen lehren den Fuss, dass er nicht fliegen kann, dass er keine Frucht sein kann, rund an einem Zweig. Der Fuss des Kindes wurde somit besiegt, fiel in der Schlacht, wurde Gefangener, verurteilt, in einem Schuh zu leben.

 

Nach und nach, ohne Licht, lernte er die Welt auf seine Art kennen, ohne den anderen Fuss zu kennen, der eingesperrt das Leben erforscht wie ein Blinder.

 

Jene zarten Nägel aus Quarz, aus Traube, wurden hart, verwandelten sich in undurchsichtigen Stoff, in harten Horn, und die kleinen Blütenblätter des Kindes platteten sich ab, verloren ihre Ausgeglichenheit, nahmen Formen an eines augenlosen Reptils, Dreiecksköpfe von Maden. Und nachher bekamen sie Hühneraugen, überzogen sich mit winzigen Vulkanen des Todes, unannehmbaren Verhärtungen.

 

Dieser Blinde jedoch ging rastlos, ohne anzuhalten, Stunde um Stunde einher. Der eine Fuss und der andere Fuss, bald dem Manne gehörend, bald der Frau. Aufwärts, abwärts, hinaus, hinein, vorwärts, dieser Fuss arbeitete in seinem Schuh, kaum fand er Zeit, nackt zu sein, in der Liebe oder im Traum, er wanderte, sie wanderten, bis der ganze Mensch aufhörte.

 

Und nun in die Erde, hinab, und er wusste nichts, denn dort all und jedes war dunkel. Er wusste nicht, dass er aufgehört hatte Fuss zu sein, ob sie ihn begruben, damit er flöge oder damit er Apfel sein könne.